Kann ich den Eintrag der Restschuldbefreiung bei der SCHUFA vorzeitig löschen lassen ?

Schufa nach Restschuldbefreiung

Jede Woche erhalten wir mehrere Anfragen die das gleiche Thema haben:

« Ich habe jetzt 6 Jahre lang ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlebt und jetzt stehe ich noch 3 Jahre in der SCHUFA ?!!! »

Viele Schuldner gehen davon aus, dass mit der Erteilung der Restschuldbefreiung endlich alles erledigt ist und sie wieder ein „unbeschriebenes Blatt“ sind. Die Ernüchterung, wenn der Schuldner versucht einen Handyvertrag abzuschließen oder eine Couch auf Raten zu kaufen ist dann groß, wenn dem Schuldner mitgeteilt wird, es gäbe da leider noch einen negativen Schufaeintrag.

Die Restschuldbefreiung soll dem Schuldner einen wirtschaftlichen Neuanfang ermöglichen. Nur ist der wirtschaftliche Neuanfang schwierig, wenn man in der Schufa weiter gebrandmarkt ist. Betroffen sind hier auch gerade Selbständige und Kleinunternehmer, die eigentlich nach dem Willen des Gesetzgebers besonders von der Möglichkeit des Neuanfangs profitieren sollen und die oftmals auf Kredite zum Start einer wirtschaftlichen Unternehmung angewiesen sind.

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Wie kommt der Eintrag zur SCHUFA?

Die Erteilung der Restschuldbefreiung wird öffentlich bekannt gegeben. Aufgrund dieser öffentlichen Bekanntgabe darf die Schufa die Daten speichern und weitergeben. Dies ergibt sich aus der nachfolgenden Vorschrift.

§ 29 BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) Das geschäftsmäßige Erheben, Speichern, Verändern oder Nutzen personenbezogener Daten zum Zweck der Übermittlung, insbesondere wenn dies der Werbung, der Tätigkeit von Auskunfteien oder dem Adresshandel dient, ist zulässig, wenn (…) die Daten aus allgemein zugänglichen Quellen entnommen werden können oder die verantwortliche Stelle sie veröffentlichen dürfte, es sei denn, dass das schutzwürdige Interesse des Betroffenen an dem Ausschluss der Erhebung, Speicherung oder Veränderung offensichtlich überwiegt.

Die Gerichte geben nicht einmal Prozesskostenhilfe für Anträge, die sich darauf berufen, die Restschuldbefreiung diene dem wirtschaftlichen Neuanfang und der Eintrag sei daher zu löschen. Das Gericht führte hierzu aus:

Der Umstand, dass dem Antragsteller durch die Speicherung der Restschuldbefreiung für den Zeitraum von drei Jahren nicht in unbeschränkter Weise der Weg zu neuen Kreditverträgen öffnet wird, ist insofern hinzunehmen. Zweck der Restschuldbefreiung ist nicht, einem Schuldner einen Neuanfang ohne Überprüfung seiner Kreditfähigkeit zu ermöglichen. Hinzukommt, dass sich der Antragsgegner auf Nachfrage ohnehin auf sein bisheriges Zahlungsverhalten und das vorausgegangene Insolvenzverfahren hinweisen müsste. AG Wiesbaden Beschluss vom 13.01.2011, Az 93 C 107/11

Warum ist die Löschungsfrist 3 Jahre ?

Auch die Löschungsfrist ist im Bundesdatenschutzgesetz geregelt:

§ 35 II BDSG (…) Personenbezogene Daten sind zu löschen, wenn (…) sie geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung verarbeitet werden und eine Prüfung jeweils am Ende des vierten, soweit es sich um Daten über erledigte Sachverhalte handelt und der Betroffene der Löschung nicht widerspricht, am Ende des dritten Kalenderjahres beginnend mit dem Kalenderjahr, das der erstmaligen Speicherung folgt, ergibt, dass eine längerwährende Speicherung nicht erforderlich ist.

Wie geht es weiter ?

Die Dauer der Löschungsfristen nach einer Restschuldbefreiung wird derzeit heiß diskutiert und war auch Thema auf dem Deutschen Privatinsolvenztag. Durch die Möglichkeit einer vorzeitigen Restschuldbefreiung nach 3 Jahren scheint die Länge der Eintragungsfrist nicht mehr angemessen. Bereits vor zwei Jahren hat das Bundesjustizministerium signalisiert, dass insoweit über eine Änderung der Eintragungsfristen nachgedacht werde.

60 Kommentare auf “Kann ich den Eintrag der Restschuldbefreiung bei der SCHUFA vorzeitig löschen lassen ?
  1. David Drößmar sagt:

    Jetzt mal ganz ehrlich…gleich wieder nach erfolgter Restschuldbefreiung, einen Kredit o.Ä. aufnehmen zu wollen, klingt für mich völlig bescheuert! In 6 Jahren nichts dazu gelernt??? Ich selbst bekomme im Mai diesen Jahres meine Restschuldbefreiung erteilt. Und mir ist es Scheißegal ob das in der Schufa steht oder nicht. Aus dem ganz einfachen Grund: Ich habe in den 6 Jahren gelernt, das es auch ohne Kredite, Verträge und sonstigen Mist funktioniert!!!

    • Marcel Köhler sagt:

      Bevor man derlei Unsinn veröffentlicht, werter Herr Drößler, sollte man evtl. bedenken, daß auch z.B. ein potentieller Vermieter auf einen negativen Schufaeintrag nicht gerade positiv reagiert.

      Meiner Meinung nach kann es nicht angehen, dass ein Mensch, der durchaus auch unverschuldet in Geldnöte bzw. die Zahlungsunfähigkeit geraten kann (Arbeitsunfähigkeit durch schwere Krankheite etc.) nach 6 Jahren ‚Wohlverhaltensphase‘ noch weitere 3 Jahre durch einen negativen Schufaeintrag ‚bestraft‘ wird und ihm ein normales Leben dadurch nahezu unmöglich gemacht wird.

    • Oliver Hamecher sagt:

      Genau diese engstirnigen Aussagen sind das was die SCHUFA meint damit erreichen zu wollen.
      Es geht garnicht darum neue Kredite aufzunehmen.
      Ganz banal: Ich möchte umziehen und der neue Vermieter hätte gerne eine SCHUFA Auskunft. Und dann?
      Ich würde gerne zu einem sehr viel günstigeren Stromanbieter wechseln. Negativer Eintrag, dann kann ich das vergessen.
      Günstigerer Handytarif? Auch das geht nicht.

      Also es geht garnicht so um neue Kredite, sondern an der ganz normalen Teilnehmen am normalen täglichem Finanzgeschehen.

      Ich habe sechs Jahre bewiesen das ich etwas gelernt habe, dass muss wohl reichen.

      • Elke Schuster sagt:

        Genauso ist es, Herr Hamecher. Nicht einmal ein simpler Wechsel zu einem güstigeren Strom-,Gas- oder KFZ-Versicherer ist NACH der Restschuldbefreiung möglich. Vor Restschuldbefreiung war dies kein Thema. Da stimmt doch was ganz und gar nicht!

    • Paris Aspen sagt:

      Richtig,!!!! Auf Schufa schauen nur Grosskotze die dicke Autos brauchen! Und Kreditkarten! Die sind mit oder Ohne Geld A…..

    • Michaela Egert sagt:

      Hallo?
      Ich bin aus meiner PI seit diesem Jahr raus.Ich bin durch eine Bürgschaft da hinein geraten! Man soll nicht alle über einen Kamm scheren mit Aussagen wie, immer noch nicht daraus gelernt? Gleich wieder einen Kredit aufnehmen? Was soll das dumme Gerede? Ich habe noch nie einen Kredit aufgenommen und hing dann auch drin…ohne Schuld. Also nicht jeder geht aus Gründen wegen Schuldenanhäufung in eine PI! Also bitte vorsicht mit voreiligen Schlüssen!

    • Spielt keine Rolle sagt:

      Ich sag mal so:
      Ich habe im Jahr 1994 (Neunzehnhundertvierundneunzig!!!) einen Fehler gemacht, der mir nach dem Scheitern meiner Ehe, eidestattlicher Versicherungen, Zwangsversteigerung, großer persönlicher Enttäuschungen, schierer Verzweiflung am Leben am Ende dieser grauenhaften Spirale das Privatinsolvenzverfahren einbrachte.
      Nun ist es so, dass ich mich nicht nur in der Wohlverhaltensphase redlich verhalten habe und einen nicht unerheblichen Teil meines Einkommens (habe mir extra dazu ein besser bezahltes Anstellungsverhältnis ERKÄMPFT) an meinen Insolvenzverwalter abgetreten. Von allen Verbindlichkeiten habe ich etwa 50% abgetragen. Auch in der Zeit nach der Restschuldbefreiung habe mich im Sinne des Gestzes redlich verhalten und mache das heute auch noch- soll heissen: Keine neuen Schulden, keine Ratenzahlungen, überhaupt dieser ganze Konsumentenschnickschnack kommt bei mir nicht in die Tüte.
      Deswegen kann und will ich absolut nicht verstehen, wieso die Schufa ein abgeschlossenes Insolvenzverfahren und vor allem eine erteilte Restschuldbefreiung noch 3 (DREI) Jahre in ihren Datensätzen speichert. Sinn eines solchen Verfahrens soll doch sein, einem Schuldner, der seine Lektion gelernt hat, nach einer angemessenen Zeit (eben diese 7 harten Jahre) eine Chance zum wirtschaftlichen Neubeginn zu geben. Das heißt doch nix anderes, als nach den 7 Jahren ist Schluss und gut, oder?
      Bei mir ist nun so, daß die Restschuldbefreiung (2014 erteilt) immer noch in der Schufa steht. das bedeutet wiederum für mich: kein Handyvertrag, keine PKW- Finanzierung (trotz erheblicher Anzahlung… uns so weiter…)
      Nochmal zusammengefasst: 1994 Fehler gemacht, jahrelang versucht mit Gläubigern einen Weg zu finden, 2008 Inso angemeldet, 2014 RSB erhalten. Schufa bis mindestens 2017 NEGATIV. Das sind 23 (DREIUNDZWANZIG) Jahre. Die Höchststrafe für Mord beträgt in Deutschland 15 (fünfzehn) Jahre… Ab jetzt bitte nachdenken!

      • Peter Vogt sagt:

        AUF DEN PUNKT GEBRACHT, ein Straftäter ist nach seiner Haftzeit auch wieder frei.
        Leider ist ein Neuanfang nach einer RSB unmöglich, der Versuch eine Wohnung zu bekommen ist fast unmöglich, so werden die ehemaligen Schuldner wieder in die Illegalität getrieben.

        • Beate sagt:

          Ich habe als Bürge für Kredite- nicht meine- gebürgt,eine selbstschuldnerische Bürgschaft und musste als alleinerziehenende Mutter den Weg der Privatinsolvenz gehen.Trotz schmalem Budgets habe ich während dieser Zeit monatliche Summen an den Insolvenzverwalter überwiesen,um Gerichts-und Anwaltskosten zu begleichen.Nun habe ich seit einem Jahr die RSB und mitnichten liegt mir daran, konsumgeil durchs Leben zu shoppen.Fakt aber ist,man ist gebrandmarkt!!! Jeder,der seine Strafe abgesessen hat, ist wieder ein freier Mensch.Nicht aber die, die in die Insolvenz gerieten,irrelevant, ob schuldig ;oder durch blöde Zu-und Umstände.Kein Anmieten einer neuen Wohnng,kein Wechsel zu anderen Energielieferanten,kein Festnetzanschluss, trotz eindeutiger,gesetzl.VorgabenIm Telekommunikationsgesetz uvm. Ab und an fühle ich mich „vogelfrei“.Hier gehören Gestze reformiert.

      • rudolf ackermann sagt:

        Das ist unser angeblicher so gute und schöne
        Rechtssprechung zu verdanken , die Urteile der Gerichte usw. gehören auch dazu von wegen vor Gesetz sind alle GLEICH manche sind aber GLEICHER so ist das.

    • Günter Schiffer sagt:

      Meine Meinung, zum Eintrag der Restschuld Befreiung. (Eintrag Schufa)
      Es sollte Unterschieden werden wie man in die Klemme kam. Ich selber, bin noch im verfahren drin, welches sich schon über
      10J zieht. es waren verschiedene unternehmen ich betrieben habe und ausgelöst hat es ein Kunde der mehr als 100.000 Euro nicht Zahlte. Privat hatte ich nie Probleme, da ich allerdings für meine Firmen eine Privatbürgschaft hatte, war ich auch privat mit dann.
      Ich habe daraus viel gelernt, allerdings geht nichts ohne Kredit im Geschäftsleben, deshalb sollte mann der Schufa und Co auch mal auf die Finger Klopfen.
      Vergleicht mal Eure Einträge Schufa, Creditreform, Bürgen und Co. Ihr werdet feststellen, das zu 99% die Eintrage nicht korrekt sind.

    • M .liese sagt:

      Ich wollte Geld sparen und kann aber nicht den stromanieter wegseln nur weil ich immer noch in der schufa stehe

      • rudolf ackermann sagt:

        Hallo Frau oder Herr M.liese ,
        auch ich habe die Pi seit NOV 2016 hinter mir
        und das mit dem Stromanbieter stimmt nicht. Gehe auf die Webseite von -check24 – und wähle Stromanbieter wechseln aus , da kannst Du Dir den raussuchen der für Dich am günstigsten ist ich habe es noch bei laufender Insolvenz gemacht und es hat geklappt , es sei noch gesagt das die alles für Dich machen Du brauchst Dich um nichts zu kümmern nur ab wann und den Zählerstand angeben. Siehe Bitte nach es geht ohne dumme Fragen oder andere Schikanen. Gruß rudi aus Düsseldorf

        • Florian sagt:

          Ja, während der Pi ist es auch ohne weiteres möglich, nur eben halt nicht in den 3 Jahren NACH der Restschuldbefreiung, da dann dieser negative Eintrag auftaucht…

    • Timo sagt:

      werter Herr Drößmar,
      schonmal dran gedacht dass es auch Fälle gibt in denen jemand unverschuldet in eine Insolvenz gerät? Zum Beispiel durch eine Steuerschätzung! Ein selbständiger mit Krips in der Birne der nach einer unverschuldeten Privatinsolvenz einen Kredit benötigt um wieder Arbeitsplätze schaffen zu können bekommt diesen nicht wegen der Negativ Schufa. Wenn Sie sich selbst Anhand von Krediten welche Sie nicht bedient haben in diese Lage gebracht haben dann ist das Ihr Problem und dann ist es auch verständlich dass so jemand noch drei Jahre in der Schufa steht.

    • stefan sagt:

      so dann versuche mal ein Motoroller zu versichern…. 38.50 Euro im Jahr geht nicht wegen negativem Eintrag und das hat nichts mit Kredit zu tun…..

  2. Andre E sagt:

    Der gute Mann dem es egal ist was in der Schufa steht wird schnell merken das es nicht egal ist wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt zu werden. Ich habe im Februar 2013 die Restschuldbefreiung bekommen und ich mach ein Fass auf wenn der Eintrag aus der Schufa raus ist. Der Eintrag gilt als negativ weil er darauf hindeutet das man mit Geld nicht umgehen kann. Nach der Insolvenz für einen neuen tollen Job umziehen? Geht nicht. Jeder Vermieter sagt nein bei negativer Schufaauskunft. Mietkaution geht auch nicht. Handyvertrag auch nicht. Ich habe einen Basisscore von 95% und bekomme trotzdem nichts. Im Insolvenzregister wird 6 Monate nach Restschuldbefreiung alles gelöscht um dem Neuanfang kein Hindernis in den Weg zu stellen. Zwecklos dank Schufa.

    • Wir haben zu diesem Thema auch gerade wieder einen neuen Beitrag geschrieben:

      http://www.ent-schuldigung.de/schufa-restschuldbefreiung/

      • celik sagt:

        sehr geehrte damen und herren ich habe eine kleine Frage vor sechs jahren habe ich ein privat insolvenz beantragen jetzt habe ich sechs Jahre voll muss ich jetzt noch 3 Jahre schufa warten das ich befreit bin oder kann ich bisschen er aus von schufa

        • Genau diese Frage versuche ich doch in dem Artikel zu beantworten. Nein, Sie können nicht frührer aus der Schufa. Sorry

        • Andre E sagt:

          Hallo Celik,
          das Datum an dem Ihre Restschuldbefreiung bewilligt wurde wird in die Schufa eingetragen. Der Eintrag bleibt für das restliche laufende Jahr bestehen plus drei weitere volle Kalenderjahre.
          Das habe ich ja gemeint mit der Ungerechtigkeit. Bei mir ist die Restschuldbefreiung im Februar 2013 bewilligt worden und daher bleibe ich bis 31.12.2016 in der Schufa vermerkt.
          Normal wäre meine Restschuldbefreiung im Dezember 2012 gewesen. Aber das Gericht hatte zuviel zu tun. Deshalb bleibe ich nur dadurch unverschuldet ein ganzes Jahr länger in der Schufa als normal. Und ein Bekannter von mir der ein Jahr später als ich mit der Insolvenz fertig war, also im Dezember 2013, hatte Glück. Seine Restschuldbefreiung war im Dezember 2013. So bleibt er genauso lange in der Schufa stehen wie ich, obwohl ich ein Jahr früher fertig war. Super ne?

  3. Andre E sagt:

    warum versucht man nicht über das Antidiskrimierungsgesetz gegen die Schufa vor zu gehen? Im Normalfall wäre meine Restschuldbefreiung bereits im Dezember 2012 erteilt worden. Dann wäre der Eintrag zum 01.01.2016 aus der Schufa gelöscht worden. Da das Amtsgericht damals mit Arbeit überlastet war wurde der Termin in den Februar 2013 gelegt und mir dann erst die Restschuldbefreiung erteilt. So bleibt der Eintrag in der Schufa bis zum 01.01.2017. Also ein ganzes Jahr länger da die Schufa mit drei vollen Kalenderjahren rechnet. Ein Bekannter von mir der erst im Dezember 2013 die Restschuldbefreiung erteilt bekommen hat, also eigentlich ein ganzes Jahr nach mir, bekommt trotzdem seinen Eintrag, genau wie ich, am 01.01.2017 gelöscht. Wenn das nicht diskrimierend ist und ungerecht, dann weiß ich auch nicht was! 2006 bin ich in die Privatinsolvenz gegangen und erst zum 01.01.2017 bin ich so mit allem fertig. Also fast 11 Jahre. Und demnächst soll die Insolvenzzeit auf drei Jahre gekürzt werden. Warum muss ich soviel länger bluten als andere die zu einem günstigeren Zeitpunkt die Restschuldbefreiung erteilt bekommen haben? Wo bleibt die Gleichberchtigung und die Antidiskrimierung?
    Warum ich in die Insolvenz kam im nächsten Absatz.

  4. Andre E sagt:

    Bis 2006 hatte ich eine eigene kleine Firma mit nur einem Angestellten. Ich habe jeden Tag hart gearbeitet. Und ja, ich habe auch Fehler gemacht die dazu beigetragen haben das ich in die Insolvenz gehen musste. Ausschlaggebend war jedoch das ich zum damaligen Zeitpunkt mit einer Frau zusammen war bei der ich aufdeckte das sie von ihrem Stiefvater seit ihrer Kindheit auf furchtbare Weise missbraucht wurde. Da der Stiefvater ein hoch angesehener Bürger war glaubte ihr niemand als sie endlich den Mut fasste ihn anzuzeigen. Nicht einmal ihre eigene Mutter. So blieb nur ich der sie unterstützte und ihr Kraft gab und ihr beistand und ich musste mich damals entscheiden: entweder konzentriere ich mich auf meine Firma oder auf sie. Ich habe mich für sie entschieden und dazu beigetragen das sie lernte wieder leben zu können und das ihr Stiefvater verurteilt wurde der erst kurz vor seinem Urteil seine Schuld einstand. Ich würde wieder so handeln denn ein Menschenleben ist nunmal mehr wert als Geld oder eine Firma. Jedoch ging ich so in die Insolvenz. Aber bis heute und noch bis zum löschen des Eintrages in der Schufa werde ich vielerorts wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt während der Stiefvater meiner damaligen Freundin aufgrund seines Geständnisses „nur“ zu 4,5 Jahren Gefängnis verurteilt wurde und 2010 wieder entlassen wurde. Da er seine Schuld abgesessen hat und der Staat Gesetze geschaffen hat die Leuten wie ihm einen Neuanfang ermöglichen hängt ihm dieses Urteil heute nirgendwo mehr nach, mal abgesehen davon das er umgezogen ist in eine andere Stadt wo ihn niemand kennt. So habe ich das Gefühl das, obwohl ich derjenige war der aufgedeckt und geholfen hat, länger bestraft werde als er. Ist das Gerechtigkeit? Zu erwähnen ist auch das als ich damals die Insolvenz anmeldete mein Name überall öffentlich zu lesen war und ich wie ein Verbrecher angeprangert wurde während der Name des Stiefvaters meiner damaligen Freundin in den Medien geändert wurde.

    • Das ist eine bittere Geschichte. Auch wenn es Ihnen nicht viel weiterhelfen wird, so hat der Stiefvater auch nach der Haftentlassung noch mindestens 10 Jahre lang einen Eintrag im Bundeszentralregister.

      Natürlich kann man Schufaeintrag und Eintrag im Bundeszentralregister nicht vergleichen. Die Schufa Holding AG ist keine staatliche Einrichtung. Dennoch hat der Schufa-Eintrag im Alltagsleben oft eine höhere Auswirkung als eine Verurteilung im Bundeszentralregister.

      • larry sagt:

        Traurig, traurig.

        Wie handhaben das die EU Mitgliedsstaaten denn mit der Löschung aus der Schufa ?
        Wenn es woanders nicht so praktiziert wird, verstösst Deutschland da nicht gegen EU Recht ?

  5. Peter H sagt:

    hallo

    auch ich habe im märz 2014 eine regelinsovenz hinter mich gebracht,
    bis jetzt war keiner in der lage was zum teufel in der sch.. schufa steht,hab bei den brüdern angerufen keine antwort was definitiv der negativ eintrag darstellen soll, ich war der meinung es ist alles paletti, das einzige was der gute mann mir raten konnte einen kostenpflichtigen internetzugang in MEINE SCHUFA ich finde das sowas von zum kotzen und diskriminierend echt
    als betroffener erfährt man nix aber rein garnix
    gruss peter

  6. Olaf W. sagt:

    Hallo. Ich habe mir die kostenlose, jährliche Datenübersicht von der SCHUFA GmbH angefordert und bin nichts schlauer als vorher. Warum leicht machen, wenn es kompliziert geht. Wenn diese „GmbH“ solche Einträge macht, sollten diese für Laien wenigstens leicht verständlich sein.

    Gruß Olaf

  7. Torsten R. sagt:

    Im Rahmen des Datenschutzes insbesondere durch die neue EU-Verordnung die 2018 in Kraft tritt, sollte man auch über Schufa-Einträge nach denken. Oder wird beim „Recht auf Vergessen“ hier mit zweierlei Maß gemessen.
    Gruß Torsten

  8. Melanie Egger sagt:

    Das man aus den versichdenesten Gründen in der PI landen kann, wurde ja hinreichen geschrieben. Das nach der Restschuldbefreiung,dann noch die 3 jährige Speicherung bei der Schufa kommt, das sagt einem niemand, bei der Beantragung der PI. Mich macht es unendlich trauchig, das es heut zu Tage immer noch die Möglichkeit der Diskriminierung durch einige Firmen wie die Schufa gibt.Für mich persönlich heist das, ich muss schauen wie ich mein 18 Jahre altes Auto noch drei Jahre am Leben erhalte, denn auch ein gebrauchtes Auto will bezahlt werden.Ich will keinen Kredit, aber haben sie schon einmal ein Auto gekauf? Bei einem Einkommen von ca.1000,–€ ist sparen nicht ganz so leicht, bei den Lebensunterhalskosten.
    Melanie E.

  9. Thorsten K sagt:

    Hallo,
    ich bin selbstständig und der 3 jährige Eintrag nach der RB behindert meine Tätigkeit enorm,
    ich benötige keinen Kredit aber wie oft beschrieben hängt alles an der Schufa und die Firma wird dadurch automatisch schlecht bewertet obwohl alles ok ist.. Mir wurde gesagt das wenn man selbstständig ist und die Firma durch den Vermerk nach der RB in seiner Ausübung behindert wird soll es möglich sein eine Löschung per Anwalt mit entsprechender Begründung zu beantragen.
    Beantragen kann man vieles, aber bringt das was ? Haben Sie Informationen ob so etwas möglich wäre ?

    MfG
    Thorsten K.

  10. Hallo ich habe das ganze auch hinter mir und stehe nun noch 1bis 2 Jahre mit der Restschuldbefreiung in der Schufa was solls 6 oder 12 Jahre ist doch kein Unterschied mehr mit uns klein Bürgern kann man es ja machen wünsche allen weiterhin viel Durchhaltevermögen und Geduld LG Rita

  11. Jessica sagt:

    Meine restschuld befreiung wurde am 17.01.2012 angekündigt vom Gericht wie lange stehen dann meine Einträge noch in der scchufa? Die sechs Jahre Insolvenz bzw Abtretungserklärung ist am 28.12.2015 beendet worden.

  12. Jens Burghardt sagt:

    Hallo, ja auch ich bin eher durch ein Schicksal in die Regelinsolvenz gefallen.Gerne hätte ich nochmal eine klare kurze Antwort.
    wird die Restschuldbefreiung automatisch gelöscht und wenn zu wann?

    In meinem Fall wurde die RB im März 2013 eingetragen.
    LG

  13. Rainer Wegner sagt:

    Was ich mich bei der ganzen Sache mit „volle 3 Jahren weiter in der Schufa“ frage.
    Ich bin am Tag der Restschuldbefreiung (z.B. der 20.05.216) ein Mensch, der in seinem Leber mal Probleme mit Geld hatte. Soweit klar. Am 01.01.2020 bin ich auf einmal ein Mensch, der zumindest öffentlich sichtbar, keine Probleme mit Geld hatte. Ich bin aber immer noch der selbe Mensch. Also immer noch die selbe Person, die nach einer Wohlverhaltensphase nicht kreditwürdig ist. Man meint, das ich am 01.06.2016 keinen Kredit bekomme, weil Negativeintrag. Am 02.01.2020 bekomme ich einen Kredit, weil bei der Schufa-Auskunft alles ok ist. Sage ich dann zum Bankmensch, ich hatte mal Probleme mit Kreditrückzahlung und negative Schufa, dann müsste er mit auch dann keinen Kredit geben. Das würde natürlich keiner machen. Aber nur mal so zum Verständnis, was dieser 3jährige Eintrag für ein Schwachsinn ist.

    • Die drei Jahre gelten ja nicht nur für den Eintrag der Restschuldbefreiung. Auch ein Verbraucher, der über Jahre hinweg in monatlichen Raten seine Schuld bezahlt hat, bleibt damit drei Jahre in der Schufa. Ich fände es ungerecht, wenn eine Restschuldbefreiung ohne Eintrag bleibt und ein Ratenzahler einen negativen Eintrag behält.

      • Schildknecht sagt:

        Lieber Herr RA Miehler,
        ich finde im Gegenzug folgendes ungerecht: Warum werden überhaupt erledigte Eintragungen weitergeführt und das auch noch über drei Jahre? Hier liegt ein offenkundiger Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen vor. Er wird nur nicht beseitigt, weil die großen Finanzunternehmen daran interessiert sind, diese Informationen noch drei weitere Jahre zu erhalten. Leider konnte sich bisher niemand gegen diese Lobby durchsetzen.
        Es ist doch völlig egal, warum ein Eintrag erledigt ist. Ob durch Ratenzahlung oder Restschuldbefreiung ist doch völlig unerheblich. Er ist erledigt und dürfte somit niemandem den Zugang zur Finanzwirtschaft verbauen.
        Ich habe sechs harte Jahre Monat für Monat 480 Euro an den Treuhänder und damit meine Gläubiger abgedrückt und nur mit dem Pfändungsfreibetrag leben müssen.
        Nun bin ich endlich durch und darf noch fast vier Jahre im Anschluss warten, bis ich mal einen Mietwagen erhalten kann, einen neuen Stromanbieter, einen neuen Mobilfunkvertrag oder ein Autoleasing?
        Das ist aus meiner Sicht eine unzumutbare Situation. Hätte man direkt nach dem Insolvenzverfahren, -was i.d.R. nach ca. 6-10 Monaten beendet ist,- auch die RSB ohne die sechs Jahre, könnte ich das ja noch verstehen.
        Aber jemandem, der nach 6 Jahren quasi schuldenfrei ist und ein Monatseinkommen von 3.000€ Netto hat; diesem den Zugang für weitere 3-4 Jahre am Finanzleben zu versperren ist untragbar, ungerecht und eine Sauerei. Aber so ist unser Rechtstaat. Bei Geld hört die Gerechtigkeit auf. Da zählen andere Interessen.

  14. Michael L. sagt:

    Muss ich nach 3 Jahren selber die Löschung beantragen oder geht dies automatisch ?

    Restschuldbefreiung war 02.02.2014

  15. Verstehtnix sagt:

    Wenn alles Mögliche also Kredite u.s.w. bei der Schufa eingetragen werden, dann muss ich nich fragen warúm unsere Regierung immer weiter Schulden machen darf. Wenn alle gleichbehandelt werden dürfe das doch gar nicht gehen, oder?

  16. C.K. sagt:

    Hallo, ich habe mehr als 130 Gläubiger.. Ich bin kurz davor Inso zu beantragen. Allerdings hat mich da einige Sachen etwas verwirrt.
    “MengenMasse“ ???

    Heisst dass, das ich wegen dieser hoher Zahl an gläubiger Inso Antrag abgelehnt bekomme?
    Es kann ja mal sein das ich mal 1-2 Gläubiger vergesse mit in die Inso Antrag reinzuschreiben, ist das ein Problem? Weil die Schulden sind nicht vom Gestern, sondern seit mehr als 7-8 jahren.

    Und ich habe mal wegen der Schufa-Eintrag im Internet etwas gelesen das dieser Thema (3 Jahre frist nach RSB) im Bundestag auf dem Tisch liegt? Stimmt das? Kann sich da Zeitnah etwas noch an dem Gesetz ändern?

    Liebe Grüße

    • Auch mit 130 Gläubigern können Sie eine Insolvenz anmelden. Wenn Sie früher selbständig waren, wird ein Regelinsolvenzverfahren eröffnet ansonsten ein Verbraucherinsolvenzverfahren.

      Grundsätzlich muss der Insolvenzantrag vollständig und richtig sein. Vergessene Gläubiger können ein Problem sein. Es ist zumindest gut, wenn Sie dokumentieren können, dass Sie sich bemüht haben, alle Gläubiger zu erfassen (Antragen bei der Schufa und dem Gerichtsvollzieher).

      Von einer Änderung der 3 Jahresfrist habe ich in absehbarer Zukunft noch nichts gehört.

  17. Martina K. sagt:

    Ich war lange Krank und bin dadurch in finanzielle Not geraten. Musste Privatinsolvenz anmelden weil ich mit Krankengeld und spöter Alg1 kaum über die Runden kam und auch nicht wussze ob und wann ich wieder arbeiten kann. Ich habe diese Schuld innerhalb von 2 Jahren komplett beglichen nachdem ich wieder arbeiten konnte und damit die Insolvenz borzeitig beendet. Jetzt bröuchte ich dringend ein neues Auto und bekomme das wegen der negativ Shufa natürlich nicht.
    Nicht jeder der Privat Insolvenz anmeldet kann nicht mit Geld umgehen.Ich hatte das Pech krank zu werden..
    Habe alles daran gesetzt vorzeitig zu beenden und es geschafft. Und jetzt gerate in neue Nöte.

    Das ist einfach nicht gerecht.

    • Ich finde es toll, dass Sie es geschaft haben, das Verfahren vorzeitig zu beenden. In den meisten Fällen ist es nicht das Unvermögen richtig haushalten zu können, sondern unverhergesehene Umstände wie Krankheit, Arbeitslosigkeit und Trennung die zu einer Verschuldung führen.

      Gibt es wegen des Autos nicht die Möglichkeit, dieses über eine dritte Person laufen zu lassen ? Eigentümer und Halter müssen nicht notwendigerweise die gleiche Person sein.

  18. Jörg Opitz sagt:

    Ich habe meinen Bescheid über die Restschuldbefreiung im November 2013 bekommen. Nachdem ich dieses Forum verfolgt habe, gehe ich davon aus, dass meine Restschuldbefreiung mit dem 1.1.2017 gelöscht ist. Aber wie sieht denn das mit evtl. anderen sog. Auskunfteien wie Avarto, Creditreform o.ä. aus? Ich hatte kurz nach dem Erhalt des Beschlusses im Nov. 2013 ein Schreiben von Avarto erhalten, dass über mich Daten (welche auch immer) gespeichert würden.

    • Nach dem Bundesdatenschutzgesetz dürfen Eintragungen aus öffentlichen Bekanntmachungen (Erteilung der Restschuldbefreiung nur drei Jahre verwendet werden. Diese Regelung gilt nicht nur für die Schufa, sondern für alle Auskunfteien.

  19. Lisa sagt:

    Guten Abend

    Wie genau ist es nach der 3 Jahres Frist ?
    Ich hatte 2013 meine Restschuldbefreiung , also wird mein Eintrag jetzt gelöscht.
    Warum ist mein Schufascore nun immer noch schlecht?
    Ich wollte ein Autokredit aufnehmen und habe eine Absage erhalten (Online Credit)
    Ist man auf ewig nicht kreditfähig.

    • Die Schufa müsste den Eintrag dann zum 31.12.2016 gelöscht haben. Manchmal dauert die Löschung aber ein paar Tage, da die Schufa, wie man sich vorstellen kann am Jahreswechsel viel zu tun hat 😉

  20. Martha Grünewald sagt:

    Guten Abend

    Also ich habe die insgesamt 9 Jahre hinter mir ( 6 Insolvenz plus 3 Jahre Schufa ) und leider war es bei mir nicht anders als bei vielen anderen hier das mein Verfahren erst zum Ende des Jahres lief , und somit die Restsschuldberfreiung (von Dez 27.12/2013 ) im Folgejahr veröffentlicht wurde .
    Ist es wirklich tatsächlich so , das ich noch ein weiteres Jahr in der schufa bleiben muss nur weil das Amtsgericht das zu spät veröffentlicht hat ??? Oder muss die Schufa das automatisch nach 3 Jahren löschen ?
    Ich war im letzten Jahr in dieser sache beim Amtsgericht , die sagten mir das seitens des Gericht alles gelöscht wurde .
    Ich finde 9 Jahren reichen , zumal mir das Tür und Tor versperrt , wie eine andere Wohnung zb
    Ach und noch etwas , ich finde es sehr anmaßend , das andere denken sie könnten sich hier über Menschen eine Meinung/Urteil bilden !!
    Obwohl sie weder die Hintergründe noch die Zusammenhänge kennen!
    Das hat auch niemanden zu interessieren ,,

    Also bleibe ich tatsächlich länger in der Schufa anstatt der 3 Jahre 4 Jahre , weil das zu spät veröffentlicht wurde ??
    Das wäre sehr ärgerlich !!
    Also ich stehe noch in der Schufa

  21. christine Glamsch sagt:

    Guten Tag,

    bei mir war es so. Bei Scheidung und Austritt aus der gemeinsamen Firma mit meinem damaligen Ehemann haben seine Berater mir einen Veräußerungsgewinn in der Steuererklärung angegeben, den ich nie erhielt. Die darauf anfallenden Steuern in Höhe von 40.000 Euro sollte ich nun zahlen, was ich nicht konnte. Das Finanzamt hatte das überprüft und als unrichtig bewertet. Vor dem Gesetz stehe ich allerdings unabänderlich in der Steuerschuld, woraufhin mir das Finanzamt als einzige Möglichkeit die Privatinsolvenz empfahl. Diese beantragte ich auch, und nach ca. 4 Monaten hat das FA das Verfahren als erledigt bestätigt, da ich Nachweise erbrachte. Der Antrag auf das Insolvenzverfahren wurde ZURÜCKGEZOGEN und aus der öffentlichen Bekanntmachung gelöscht. Meine Bank hat aufgrund dessen die Geschäftsbeziehung beendet, mein Konto gekündigt. Auch bei anderen Banken gab man mir kein Girokonto, deshalb wahrscheinlich. Frage: Besteht auch bei zurückgezogenem Antrag auf Privatinsolvenz der negative Schufaeintrag über 3 Jahre lang?

    • Die Schufa zieht Ihre Informationen aus den öffentlichen Bekanntmachungen. Wenn die öffentliche Bekanntmachung gelöscht wurde (haben Sie dafür eine Bestätigung des Gerichts ?) halte ich es für sinnvoll, sich mit dem entspechenden Schreiben an die Schufa zu wenden.

  22. Meri sagt:

    Ich möchte mal zu diesem Thema etwas Dampf ablassen!!
    Allgemein finde ich es toll, dass es so etwas wie eine Privatinsolvenz gibt. Toll in dem Sinne, dass Menschen die unverschuldet da reingeraten Hilfe bekommen. Ich bin unverschuldet durch die Scheidung reingeraten… Am schlimmsten finde ich, dass man nicht wie Mensch zweiter Klasse behandelt wird – sondern wie ein Mensch in Klasse 0. Das schlimme finde ich noch in meinem Fall, dass Behörden mitmachen – betrifft in meinem Fall in der Unterhaltssache – und das andere wie z. B. wie mein Exmann Recht und Mitleid bekommen – der den Staat hintergeht… Wie schon hier erwähnt, man bekommt keine Wohnung – man wird schräg und schief angeschaut – man will immer für alles sofort Vorkasse – wie beim Zahnersatz. Mittlerweile sind mir fünf Zähne ausgefallen, weil ich mir den Zahnersatz nicht leisten kann. Mit Hände und Würgen habe ich eine Teilzahlung erhalten. Bevor ich mich zur Behandlung in den Zahnarztstuhl gesetzt habe musste ich einen Teilbetrag sofort bar bezahlen – der andere Teilbetrag wird bar verlangt – wenn die Zähne drinnen sind. Von der Krankenkasse bekommt man nichts bezahlt weil man 30 Euro mehr über den Satz liegt – der Unterhalt wird nicht berücksichtigt – man liegt brutto drüber. Die Miete ist eigentlich zu hoch – aber man kann nicht ausziehen, wg. dem negativen Schufaeintrag und weil die Mieten in bestimmten Bundesländern zu hoch ist. Gegen Urteile die man als ungerecht empfindet muss man angehen, aber man kann sich diese nicht leisten – oder man wird abgelehnt….
    Ich frage mich wo bleibt die Gerechtigkeit??
    Und dann wird man noch bestraft 3 Jahre in der Schufa zu stehen – man will doch keine neuen Schulden mehr machen – zumindest ich nicht! Es wird einem nur die Möglichkeit genommen, es endlich schneller besser zu machen. Ich ziehe den Einkaufwagen der 8 Euro gekostet hat hinter mir her und habe oft den Kühlschrank leer, währen bei meinem Exmann eine E-Klasse vor der Haustüre steht und er jeden Monat auch noch Unterhalt für unsre Tochter kassiert, die mich ignoriert… 3x Familiengericht – 1x Amtsgericht – und 1x Landgericht bis ich mal Unterhalt erhalten habe für 2 Kinder in Höhe von 180 Euro. Jetzt bezahlt er nix und ich zahle mehr als das doppelte für 1 Kind. Einem Lügner und Betrüger glaubt man mehr als mir – und ich darf schön in der Insolvenz baden – und werde auch noch bestraft als Billigware.

  23. Dieter sagt:

    Hallo,in die Runde

    Ich glaube schon lange nicht mehr an „gerechte Gesetze“
    Meine RSB endete im Sept. 2015.
    Zu den Auskünften der Schufa,und zu den Nachteilen der Schufa-Speicherung:
    Einen Stromanbieterwechsel ,eine KFZ-Versicherung,eine Bankkarte mit pay Bezahlfunktion bekam ich trotzdem.Was ich bekommen kann,u. mir das leben wirklich leichter macht,bekomme ich.Was nicht,wie Z.B. einen Dispo/Finanzierung,trotz Vollzeit Job,halt nicht.NOCH nicht
    Eines ist doch aber klar; Das Leben ist leichter als zuvor,u. die Zeit (3 jahre) vergehen auch so!
    Zur info was die Schufa Auskunft bei Wohnungswechsel betrifft:
    Die Auskunft der Schufa für einen Vermieter ist nicht so Auskunftfreudig wie die einer Bank. Wenn keine Zahlungsausfälle von Wohnungsgenossenschaften vorliegen, kann man auch umziehen.
    Seht nicht alles so negativ,das schlimmste ist doch überstanden !

  24. Armin sagt:

    nach dem Tsunami 2014 bin ich sehr lange krank gewesen, konnte nicht arbeiten, meine Firma musste geschlossen werden, in 3 Jahren bin ich 60 … einen Schufa Eintrag behindert die Entwicklung meiner neuen Firma, könnte Kunden vergraulen, nach 6 Jahren auch das noch, noch 3 Jahre warten … diese Welt ist verrückt

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